
"Lieben heißt die Angst verlieren"
Auch wenn ich diesen Satz heute etwas anders sehe, war das mein Leitsatz, der mich über Jahre dahin geführt hat, wo ich jetzt bin. Seid ich denken kann bin ich auf der Suche. Auf der Suche nach dem Wahrhaftigen. Aufgrund von tiefgreifenden Erfahrungen, in einer engen religiösen Gemeinschaft in der ich aufgewachsen bin, war mein Leben von Angst geprägt. Angst vor Ablehnung, Angst nicht genug zu sein, Angst nicht liebenswert zu sein, Angst vor Fehlern, Angst nicht dazu zu gehören... Ich habe gespürt, wie tief das menschliche Grundbedürfnis nach Verbundenheit ist. Mir ist heute bewusst, wie sehr mich diese Angst von der Liebe getrennt hat. Das zu erkennen war schmerzhaft und - es hat mich befreit! Geöffnet für die Liebe, geöffnet für Menschen.
Daraufhin habe ich den von Angst geprägten Pfad verlassen und die Begeisterung für das Leben entdeckt. Ich fing an, die Stimme meines Herzens wahrzunehmen und ihr mehr und mehr zu folgen. Das war mir bis dahin völlig fremd.
Ich liebe es Mensch zu sein und ich liebe Menschen. Heute merke ich wie schön es ist, den Pfad der Freude zu gehen. Er muss nicht erkämpft werden, sondern zeigt sich von selbst!
Vita:
Ich teile die Ansätze von dem Hirnforscher Gerald Hüther und mein großer Wunsch ist es, dass wir Schule und Gesellschaft als ein Feld der Potentialentfaltung nutzen.
Der größte Lehrer für mich ist allerdings das Leben!
Dietlind Mudder